Am 19.08.2017 besuchte eine Reisegruppe der Kimmel Geschichtsreisen in Kooperation mit der Hölzer Kommunikation das „Dokumentationszentrum Regierungsbunker“ im Ahrtal bei Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Als Reiseleiter fungierte wieder Erhard Belz. Schon bei der Anreise im Bus wurden die Teilnehmer wieder mit viel Hintergrundwissen zum damals größten Geheimprojekt der „alten“ Bundesrepublik versorgt.

In einer fachkundigen Führung erfuhren die Teilnehmer, dass sie von einer hochkompetenten Person und gleichzeitig Zeitzeugen durch die geheime Anlage geführt wurden. Der Mitarbeiter des Dokumentionszentrums arbeitete selbst von 1990 bis 1997 in geheimen Bunker – verantwortlich für den elektrischen Betrieb.

Mit der Fertigstellung 1971 war die Bunkeranlage (ehemals zwei unvollendete Eisenbahntunnel!) auf 17,3 km gewachsen und umfasste 936 Schlaf- sowie 897 Büroräume. Über 3000 Regierungsmächtige hätten im Fall eines Atomkrieges darin Zuflucht  finden können – für 30 Tage.

Auf der Rückreise macht die Gruppe noch einen Zwischenstopp in Remagen. Dort wurde die berühmte „Brücke von Remagen“ besucht. Das dort befindliche Museum dokumentiert die Geschichte der Brücke, die einst als „Brücke der Entscheidung“ genannt wurde. Von den Alliierten wurde sie auch als das „Tor zum Herzen Deutschlands“ bezeichnet.

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