Geschichtsreise “Deutsch-Dt. Museum”, Mödlareuth

  • Ziel:
  • Dauer: 1 Tag
  • Abfahrt: 30/06/2018
  • Preis: 39€

(Foto oben: Museum Mödlareuth)

“Little Berlin” oder die wahre Geschichte des geteilten Dorfes…

Grenzöffnung in Mödlareuth am 9.12.1989 (Foto: Bayerische Grenzpolizei, Alfred Eiber, Hof)

Grüne Grenze im Jahre 1948 (Foto: Bundesachiv Koblenz, Bild 183-N0415-363, Fotograf Herbert Donath)

„Little Berlin“ nannten die Amerikaner das geteilte Dorf Mödlareuth, durch die heute noch die bayerisch/thüringische Landesgrenze verläuft.

Hier verlief die Demarkationslinie zwischen Mödlareuth-Ost in der damals sowjetischen und Mödlareuth-West in der ehemaligen amerikanischen Besatzungszone.

Über 37 Jahre trennte die Dorfbewohner eine Mauer wie beim großen Bruder, allerdings ohne Checkpoint. Hier war Sperrgebiet und es war verboten, von Ost nach West zu winken oder zu grüßen. Der kleine Fluss Tannbach (in Anlehnung an den ZDF-Mehrteiler) markierte die Grenzlinie.

Mödlareuth hatte damals wie heute auf Westseite ständig Besucher, darunter hohe Gäste wie Franz Josef Strauß, Bundespräsident Karl Carstens oder im Februar 1982 den damaligen US-Vizepräsidenten Georg Bush senior.

An diesem für die Geschichte der deutschen Teilung bedeutsamen historischen Ort sind Teile der 700m langen Betonsperrmauer, des Metallgitterzaunes sowie der Beobachtungsturm im Original erhalten geblieben. Der Bereich um Mödlareuth im Dreiländereck DDR/CSSR/BRD gehörte damals zu den sensibelsten Grenzabschnitten der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Mehr Infos zur Geschichte von Mödlareuth hier…

Strohgedeckter Dietelhof (Foto: Bauernhofmuseum Kleinlosnitz)

Dreharbeiten für den TV-Mehrteiler “Tannbach” (Foto: Bauernhofmuseum Kleinlosnitz)

… und Spurensuche am Filmset von “Tannbach – Schicksal eines Dorfes”.

Nach unser Visite im Grenzmuseum fahren wir noch ins „Oberfränkische Bauernhofmuseum Kleinlosnitz“. Dabei erfahren Sie vieles zur Landschaft und Siedlungen im Hofer Raum. Alle Häuser sind im wesentlichen erhalten und geben eine umfassenden Einblick in die Lebens- und Arbeitsgewohnheiten in Frankenwald und Fichtelgebirge vor der Industrialisierung.

Eine Gaststube und der Biergarten vor Ort bieten sich zur Einkehr an.

Der strohgedeckte Vierseithof war Drehort einiger Filmszenen des erfolgreichen ZDF-Mehrteilers „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“.

Mehr Infos hier…

Studien- und Geschichtsreisen auch für Gruppen, Vereine und Schulklassen!

Mindesteilnehmerzahl: 15 Personen

Leistungen:
– An- und Abreise
– Reiseleitung
– Führung (1 Std.)

Im Reisepreis nicht enthalten:
– Eintritt: jeweils 3,- € (Mödlareuth u. Kleinklosnitz)
– Reiseversicherung, Mahlzeiten, Getränke

Zu- und Ausstiegsmöglichkeiten:
Züntersbach (Veranstalterbüro) – Weichersbach (Bushaltestelle), Schlüchtern (Parkplatz Am Untertor/Feuerwehrgerätehaus)

Reisetag:
30. Juni 2018 (Anmeldeschluss: 15. Juni 2018)

Abfahrtszeiten:
7.00 Uhr Züntersbach (Veranstaltungsbüro)
7.10 Uhr Weichersbach (Bushaltestelle)
7.30 Uhr Schlüchtern (Parkplatz Am Untertor/Feuerwehrgerätehaus)

Programmplanung:
10.30 Uhr Führung Museum Mödlareuth
13.30 Uhr Ankunft Kleinlosnitz
13.30 – 14.15 Uhr Mittagspause (In der Gaststube sind Plätze reserviert. Selbstzahler.)
14.15 – 15.00 Uhr Führung
ca. 16.00 Uhr Rückreise

Teilnehmer:
mind. 15

Reisepreis pro Teilnehmer:
39,- €

Veranstalter:
Reisedienst Kimmel GmbH, 36391 Sinntal-Züntersbach

Reiseleitung:
Erhard Belz

Programmänderungen vorbehalten.

Mindestteilnehmerzahl und Rücktritt bzw. Kündigung durch den Veranstalter:
Alle Reisen können nur durchgeführt werden, wenn die ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten wird. Bis 14 Tage vor Reisebeginn kann Kimmel Reisen bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sie erhalten dann Ihren bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.